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Valle Sosneado

Valle Sosneado

Dienstag, 1. April ´25, meine letzte Exkursion auf diesem Törn liegt vor mir, bevor ich mich auf den zweitausend Kilometer langen Rückweg machen muß... In den nächsten vier Tagen liegt aber noch ein weiteres Andental vor mir - das Valle Sosneado. Nachdem ich Malargüe verlassen habe, muß ich lediglich die ersten 350 Höhenmeter, dafür aber nach Einfahrt ins Tal wieder jede Menge Kilometer mit grausamsten Steinen & Ripio (Wellblechpiste) bewältigen, bis ich meinen Stellplatz für die Nacht am Rio Atuel auf 1.781 m erreicht habe.

In diesen geplanten vier Tagen, werde ich immer tiefer ins Valle Sosneado und die immer höher steigenden Bergmassive fahren. Der Unterschied zu den letzten Tagen in Malargüe könnte kaum größer sein! Ich bin wieder vollkommen allein... ohne den Krach von Mopeds, Autos & Hunden und am Abend steht wieder eine Milchstraße über mir, wie sie beeindruckender kaum sein könnte!

 

im Valle Sosneado
immer tiefer geht es hinein ins Valle Sosneado

 

Berge im Valle Sosneado
..während die Berge immer höher werden...

 

 

Stellplatz im Valle Sosneado
mein erster Stellplatz im Valle Sosneado
Berge im Valle Sosneado

 

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Termas del Sosneado

Auch am nächsten Tag geht die grausame Mischung aus Ripio und Steinen weiter... 18 km/h maximal und das Geschüttel & Gekrache ist zermürbend... Wie jetzt schon hunderte Male zuvor in den letzten Jahren muß ich immer wieder daran denken, was für eine Tortur die Reifen, die Radlager, die Spurstangen, die Aufhängungen, ach, eigentlich alles am Wanderer, aushalten müssen...

 

Valle Sosneado
am nächsten Tag geht es weiter ins Valle Sosneado
der Rio Atuel
der Rio Atuel im Valle Sosneado
Berge im Valle Sosneado
Berge im Valle Sosneado

 

Berge im Valle Sosneado

 

 

Am frühen Nachmittag erreiche ich die Termas del Sosneado. Ende der 1930-er Jahre wurde hier, im Tal des Río Atuel am Fuß des 5.169 m hohen Cerro El Sosneado von einer Eisenbahngesellschaft ein Hotel errichtet und mit großem Interesse von vielen Ehrengästen aus der ganzen Welt eingeweiht. Der abgelegene und außergewöhnliche Standort beeindruckte durch die imposante Bergkulisse mit weiteren, über 5.500 m hohen Bergriesen und seinen Thermalquellen. Direkt neben dem Hotel gibt es noch heute die Becken mit dem heißen und stark schwefelhaltigem Wasser vom Vulkan Overo. Heute liefert der vulkanische Hotspot nur noch lauwarmes Wasser und hat damit wahrscheinlich zum Verfall des Hotels entscheidend beigetragen. Nur noch die Ruinen und der bestialische Gestank nach Schwefelwasserstoff (..faule Eier...) zeugen von der einstigen Pracht, nachdem der Hotelbetrieb 1953 eingestellt wurde. Zum Glück für mich bläst der Wind gnädigerweise an meinem Stellplatz vorbei...

 

Ruinen des Hotels
die Ruinen des Hotels Termas del Sosneado

 

Bergmassive
dahinter Massive mit mehreren, über 5.500 m
hohen Bergriesen

 

 

Termas del Sosneado
die verlassenen Becken der Termas del Sosneado
Becken der Termas del Sosneado
hier saßen vor 80 Jahren die erlauchten Badegäste...

 

Stellplatz an den Termas del Sosneado
ob die Damenwelt damals wohl heimlich über den fürchterlichen Gestank nach faulen Eiern schimpfte?

 

 

 

Termas del Sosneado
Abendstimmung an den Termas del Sosneado
Abendstimmung über dem Rio Atuel an den Termas del Sosneado

 

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es geht weiter...

..auf die allerletzten Kilometer im Valle Sosneado, bevor die Piste irgendwo an den Wänden der gewaltigen Bergmassive als Sackgasse endet...

 

Valle Sosneado - Teil 2

 

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