Während wir Männer uns anschließend in einem lubricante,
einem Geschäft für Schmiermittel, mit anticongel
lante, Frostschutzmittel/Fließverbesserer für unseren
Diesel sowie aerosol de arranque,
Starthilfespray, sowie zusätzlichem Frostschutzmittelkonzentrat
für das Kühlerwasser eindeckten, konnte Doro ihre Sammlung von
Alpacawolle um einen Poncho erweitern.
In den nächsten Stunden erkundeten wir noch die Altstadt von Salta mit ihren beeindruckenden Prachtbauten und Kathedralen. Leider war der Himmel inzwischen vollkommen verhangen, so das die Schönheit der Stadt leider in einem trüben, grauen Einheitsbrei ohne viel Brillianz abstumpfte...
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Starlink Starlink Au Mann, DAS war gar nicht so
leicht... Seit ich in Südamerika unterwegs bin, also jetzt schon
seit mehr als drei Jahren, war das Thema Netz-und Internetempfang
ein wahrer Dauerbrenner. SIM-Karten für das Handy oder einen
Router mit entsprechendem Roaming für die unterschiedlichen
Länder, sind alles andere als selbstverständlich oder leicht oder
bezahlbar zu bekommen... Selbst wenn man alle Hürden geschafft
hat, die übrigens an der nächsten Grenze wieder neu aufgestellt
werden, kommt gleich das nächste Problem: Ist man in einer Stadt,
hat man selbstverständlich Empfang, nur ist der südamerikanische
Kontinent groß! Verdammt groß, nämlich fast doppelt so groß wie
ganz Europa... und Südamerika ist leer! Verdammt leer! Der
allergrößte Teil seiner Einwohnerschaft konzentriert sich auf die
Metropolen - der Rest ist einfach verdammt leer... und in dieser
Leere war`s das dann auch mit dem Netzzugang... Auf dem letzten
Törn war ich mehrfach für zwei - drei Wochen vollkommen
abgeschnitten! Dann ist da noch die Frage der Sicherheit... was
ist, wenn ich irgendwo in der unglaublichen Abgeschiedenheit der
Anden `mal ein technisches oder sonstiges Problem bekomme...?
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Altiplano Bolivien auf dem Weg ins Altiplano nach Bolivien
Beim Start in Salta bleibt es für ewig
viele und lange Kilometer genauso trüb und grau, wie schon in den
letzten Tagen. Dabei geht es ständig weiter bergauf, zwar sanft
& verständnisvoll, aber verdammt beharrlich! 40 km vor Purmamarca wird die Ruta jetzt kurviger
und die Steigungen immer knackiger, während ich den Wolken
deutlich näher komme. Dann, urplötzlich, wird die Wolkendecke
strahlend hell und innerhalb der nächsten, ganz wenigen Kilometer,
wird der Himmel vollkommen blau und nichts erinnert mehr daran,
wie es über mir in den letzten vier Tagen ausgesehen hat! Bei
meinem längeren Stopp in Purmamarca, bin ich bereits auf eine Höhe
von 2.206 Metern aufgestiegen. Trotz des scharfen und kalten
Windes brennt die Sonne jetzt unerbittlich auf die spektakuläre
Welt um mich herum.
Nach dem längeren Stopp in Purmamarca,
sitze ich wieder im Wanderer und
fahre die letzten 65 Kilometer bis zu meinem Übernachtungsziel in
Humahuaca. Auf dem Camping La
Carolina auf 2.994 Metern treffe ich auch Marc
& Doro (siehe oben: Starlink...) wieder und zusammen
verbringen wir auch den folgenden Tag in diesem Ort, der bereits
so deutlich sichtbar von den Indigenas,
den schon seit Jahrtausenden hier siedelnden Ureinwohnern, den Indios, geprägt ist.
Auch wenn das wahrscheinlich in den kommenden Wochen reihenweise getoppt werden wird, hier & heute kann ich nicht einfach darüber hinweggehen: Humahuaca ist die größte Höhe, die der Wanderer bisher je erreicht hat und gleichzeitig für mich der höchste Stellplatz! Wer, wie ich, noch einmal Rückschau halten will: Die letzten Rekorde sind am Camino Carqueque, im letzten Frühjahr gefallen...
Am Samstag, dem 1. Nov. ´25, haben wir uns durch fast zwei
Tage in knapp unter 3.000 m, wieder ein gutes Stück an die vor
uns liegenden Höhen akklimatisiert und starten die letzten 160
km bis La Quiaca. Die Stadt liegt
direkt an der Grenze zu Bolivien und
der dort gelegenen Stadt Villazón. ![]() im unendlichem Altiplano fällt es kaum auf, daß jeder der unscheinbaren 'Hügel' am Horizont ein 4.000-er ist
Die teilweise spektakuläre Fahrt von Salta durch die argentinische Puna bis an die Grenze nach Bolivien und damit dem Altiplano, zeigen die nächsten 6 Minuten Video Dieses Video liegt in FullHD vor |
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Bolivien ..nur noch fünf Kilometer bis Bolivien...Sonntag, der 2. Nov. ´25, von meinem
Übernachtungsplatz in La Quica, Argentinien, starte ich den Wanderer und fahre die letzten fünf
Kilometer bis Villazón und damit der Grenze zu Bolivien. Natürlich
schwirren wieder `ne handvoll Hummeln im Bauch herum... was werden
die Bolivianer dazu sagen, das EINE Person mit gleich ZWEI
Fahrzeugen, einem casa rodantes,
einem "rollenden Haus", dem Wanderer und
einem moto, der Yam, ins Land
will...?
demnächst geht`s weiter zum Salar de Uyuni |