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Laguna Azul

Routenkarte-2025-12-31aktuelle, zoombare Routenkarte des 4. Törns, Stand min. 02.03.2026 oder neuer

Am Freitagmorgen, dem 13. Feb. `26, verlasse ich mit dem Wanderer die spektakuläre Laguna Verde und fahre die letzten 400 Höhenmeter zum Paso de San Francisco. Von dort geht es bei sehr gut ausgebauter Straße auf argentinischem Hoheitsgebiet beständig bergab. Erst weitere 30 Kilometer später erreiche ich die argentinische Grenzstation, fast 200 Kilometer nach der chilenischen Station am Salar de Maricunga. Nach den unvermeidlichen Formalitäten geht es durch eine vollkommen unterschiedliche Landschaft immer weiter bergab.
    Später erreiche ich den kleinen Rio Guachin und damit einen ruhigen Stellplatz für die Nacht. Schon am nächsten Morgen starte ich über eine Piste erneut in die Höhen der Anden. Vor mir liegen die Laguna Azul und weitere Lagunen auf über viereinhalbtausend Metern...

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Paso de San Francisco

Bei -3,6° am Morgen und der aktuellen Höhe von 4.408 Metern, war der Steyr wieder sehr unwillig, als ich ihn zum Starten überreden wollte... er hätte gerne noch länger die warmen Sonnenstrahlen auf seiner Front gespürt, fügte sich dann aber wieder dem unnachgiebigen Anlasser. Im Kriechgang und nur mit Standgas gab ich ihm dann noch zehn Minuten Gelegenheit, sich und seine ganzen Öle, die im Moment noch so zäh wie Honig sind, ausreichend aufzuwärmen, bevor ich die Straße zum Paso de San Franzisco erreiche.

der letzte Sonnenaufgang über der Laguna Verde für mich, bevor es über den Paso de San Fracisco geht
der letzte Sonnenaufgang über der Laguna Verde für mich, bevor es über den Paso de San Fracisco geht

Die letzten 400 Höhenmeter bis zum Paß hatten nur eine leichte Steigung und so bin ich schon nach weniger als einer 3/4 Stunde auf dem dritthöchsten Andenpaß. Was die tatsächliche Höhe angeht, streiten sich anscheinend immer noch die Geister und sind sich zwischen 4.796 m, 4.748 m und 4.726 m immer noch uneinig - die Wahrheit wird wohl wie üblich irgendwo dazwischen liegen...
    Natürlich bleibe ich einige Zeit an diesem außergewöhnlichen Ort, um die Zeit und dieses Ereignis ganz bewußt und tief in mich aufzunehmen, während tatsächlich ein einzelner Fahrradfahrer als einziges anderes Fahrzeug in dieser Zeit den Paß überquert!
    So grandios und beeindruckend die ganzen 272 Kilometer von Copiapó bis zum Paso auch waren, so zeigt er sich selbst mit einer eintönigen Kargheit und Schlichtheit - aber das Wissen darum, wo ich jetzt in diesem Moment stehe, läßt mich dennoch Staunen und Ehrfurcht empfinden...
der Wanderer auf fast 5.000 Meter auf dem Paso de San Francisco
der Wanderer auf fast 5.000 Meter auf dem Paso de San Francisco

Nachdem ich mich von diesem besonderen Moment verabschiedet habe, geht es mit ununterbrochenem Ohrenknacken auf der RN 60, der Ruta Nacional 60, wieder beständig bergab. Erst nach weiteren 30 Kilometern mit endlosen Serpentinen, erreiche die argentinische Grenzstation, fast 200 Kilometer entfernt von der chilenischen Station am Salar de Maricunga.
    Nach den unvermeidlichen Formalitäten führt die Strecke durch eine vollkommen andere, aber weiterhin beeindruckende Bergwelt.

Abfahrt auf der Ruta de los Seismiles - vorbei an einem
                      Vulkan nach dem anderen...
Abfahrt auf der Ruta de los Seismiles - vorbei an einem Vulkan nach dem anderen...

beeindruckendes Spiel aus Licht und Schatten
beeindruckendes Spiel aus Licht und Schatten

Dabei eröffnen sich auf dieser, auch Ruta de los Seismiles (Straße der 6.000-er) genannten Straße, immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die spektakulären Bergmassive mit ihren zahlreichen Vulkanen. Viele davon weit über 6.000 Meter hoch, wie der Monte Pissis mit 6.793 m und der Nevado Ojos del Salado mit 6.893 m. Der Ojos hat nicht nur eine beeindruckende Größe, er ist zugleich der höchste Vulkan der Erde und hat neben seiner majestätischen und schneebedeckten Erscheinung noch eine ganz besondere Bedeutung für mich! Immer wieder erinnere ich mich daran, daß ich ihn beim Besuch des größten Teleskop`s der Welt, dem VLT auf dem Paranal, bereits vor zwei Monaten aus über 250 Kilometern (!!!) Luftlinie klar sehen konnte und mich dabei gefragt habe, ob mich mein weiterer Weg wohl irgendwann in seine Nähe führen wird...

der Cerro Mulas Muertas (?), der Berg der Toten Maultiere, mit mehr als 5.900 m Höhe
der
Cerro Mulas Muertas (?), der Berg der Toten Maultiere, mit mehr als 5.900 m Höhe

riesige Wolkenmassen wälzen sich aus
                        Osten drohend über die Berge
riesige Wolkenmassen wälzen sich aus Osten drohend über die Berge
..kein Schnee, sondern weißer Sand mit feinen Filamenten
                      aus schwarzer Vulkanasche...
..kein Schnee, sondern weißer Sand mit feinen Filamenten aus schwarzer Vulkanasche...

..und dann zieht 'er' an mir vorbei - der Nevado Ojos del Salado, der höchste Vulkan der Erde
..und dann zieht 'er' an mir vorbei - der Nevado Ojos del Salado, der höchste Vulkan der Erde

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Rio Guanchin

mein Stellplatz am Rio Guanchinmein Stellplatz am Rio Guanchin
Am frühen Nachmittag finde ich dann, weit von der Ruta entfernt, einen abgelegenen Stellplatz am Rio Guanchin auf "nur" noch 3.499 Metern, also mehr als 2.000 Höhenmeter niedriger als noch vor ein paar Stunden auf dem Paso de San Francisco. Wenige Meter neben mir ist sogar eine kleine Cascada (Wasserfall). Etliche Wasservögel haben sich hier angesiedelt und lassen mich vermuten, daß das klare Wasser eine ausreichend gute Qualität hat. Da in meinem Wassertank mittlerweile nur noch ein trauriger Bodensatz vor sich hindümpelt, wage ich es, etwas Wasser aus dem Bach zu entnehmen und es am Abend zum Essenkochen zu verwenden... Da ich selbst am nächsten Morgen nicht die allerkleinsten Folgen verspüre, fülle ich meinen separaten Wasserkanister mit dem Flußwasser, damit ich auch in den nächsten Tagen noch etwas mehr Reserve habe.

..noch eine kleine Geschichte zu den Auswirkungen von großen Höhen:
    Bei der Vorbereitung und Ausrüstung des Wanderer`s vor einigen Jahren, habe ich mir auch einen akkubetriebenen Staubsauger, einen Dyson, angeschafft - mittlerweile eines der wichtigsten und am meisten genutzten Teile während der Fahrt!Routenkarte-2025-12-31 Wer`s nicht kennt: Dyson-Staubsauger scheiden den angesaug-ten Staub in einem Vor-ratsbehälter ohne Staub-beutel ab. Um die hoch-tourig drehenden Mo-toren zu schützen, gibt es lediglich einen kleinen Motorfilter, den ich alle paar Wochen `mal unter fließendem Wasser reinigen muß. Da mein treuer Gefährte seit einigen Tagen nur noch in kurzen Inter-vallen arbeitet, war ich davon überzeugt, den Filter unbedingt `mal wieder reinigen zu müssen. Der Rio Guanchin war jetzt wegen der strikten Wasser-sparmaßnahmen der letzten Wochen die erste Möglichkeit. Während eine Herde mit bestimmt 30 Vicuñyas in weniger als 50 Metern im Gänsemarsch langsam an mir vorbei zieht, hocke ich am Fluß und halte & schüttele den Filter im klaren Wasser. Nach dem Trocknen des Gewebefilters am nächsten Tag kam dann aber die herbe Enttäuschung: Der Dyson schaltet sich weiter-hin im Sekundentakt ab! Mißtrauisch geworden, habe ich Tante Google nach dem Fehlerbild befragt und lediglich nutzlosen Schrott als Antwort bekommen... Ich bin zwar ein Dinosaurier aus dem letzten Jahrtausend, höre aber auf meine innere Stimme und habe ChatGPT (KI-basierter Chatbot) die gleiche Frage gestellt... und BINGO, eine Erklärung erhalten, die so über-raschend wie einleuchtend ist: Die Ursache für die Aussetzer ist tatsächlich auch in diesem Fall die Höhenluft! Durch die geringe Luftdichte fehlt dem Gerät ein erheblicher Teil an Luftmasse, die zum Kühlen der Motoren erforderlich ist. Durch den eingebauten Schutzmechanismus werden die Motoren daher wegen Überhitzung ständig abgeschaltet...
    Erst 10 Tage später war ich wieder in moderaten Höhen unter 2.000 m und siehe da: Der Dyson heulte wieder wie gewohnt und ließ sich nicht mehr aus dem Takt bringen!

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Laguna Azul

Als ich am nächsten Morgen, am Samstag, dem 14. Feb. `26, den Wanderer starte, machen ihm die dreieinhalbtausend Meter nur noch wenig aus und er springt fast augenblicklich an! Wenige Minuten später bin ich bereits wieder auf der Ruta de los Seismiles in Richtung Süden. Nach etlichen Kilometern zweigt eine von einer chinesischen Minengesellschaft angelegte und hervor-ragend instandgehaltene Piste wieder ins Hochgebirge ab. Bald darauf geht`s in ellenlangen Serpentinen aber sehr engen Kehren, wieder deftig in die Höhe. Irgendwann überquere ich den ersten von drei namenlosen Pässen mit bereits wieder 4.588 Metern, während die Piste weiterhin in exzellentem Zustand und wahrscheinlich die beste ist, die ich in mittlerweile über 44.000 Kilometern in Südamerika gefahren bin!
    Bei der weiteren Fahrt kommt mir irgendwann ein Pickup der Minenge-sellschaft entgegen und gibt mir Zeichen anzuhalten. Der Fahrer erklärt mir, daß eine Kolonne mit 6 schweren Camions (LKWs) folgen würde und ob ich am Rand der Piste warten könnte. Sofort und freundlich sage ich zu und steuere den Wanderer auf den Rand der Piste. Anscheinend ist der Fahrer so viel Bereitschaft nicht gewohnt und freut sich so sehr, daß er aus seinem Pickup steigt, zu mir kommt und mir dann eine ganze Reebe mit den herrlichsten, zuckersüßesten, dunklen Trauben schenkt, die ich jemals gegessen habe!
    Bald darauf kriechen die 6 schweren Tanklaster im Schritttempo und mit freundlichem Hupen & Grüßen an mir vorbei - ihre Ladung und der Grund für die beeindruckend gute Piste: Sie sind mit Lithium, dem Stoff für unsere Träume von "umweltfreundlichen" Autos, beladen...

schwerer Camion mit kostbarer, konzentrierter Lithiumsoleschwerer Camion mit kostbarer, konzentrierter Lithiumsole
Das Metall Lithium kommt in der Natur aufgrund seiner hohen Reaktivität fast ausschließlich als Lithiumsalz vor. Hier, in den chilenischen und argentinischen Anden, findet es sich hauptsächlich in den salzhaltigen Solen der Lagunas. Diese Sole wird mit unfaßbaren Mengen kostbarsten Süßwassers in riesige Verdunstungsbecken gepumpt und dort durch Verdunstung für Transport und Aufbereitung, zu einer hochkonzentrierten Restsole angereichert.
    Die kapitalstarken Minengesellschaften erkaufen sich dazu die Wasserrechte in den Gewinnungsgebieten und die einheimische Bevölkerung -und die handvoll blöder Touristen wie ich- sind damit gezwungen, ihr lebenswichtiges Trinkwasser mit Gold aufgewogen in Plastikkanistern im Supermarkt zu kaufen.
    Nach Einstellung der Lithiumgewinnung bleiben massive ökologische Schäden durch den extremen Wasserverbrauch, wie abgesenkte Grundwasserspiegel, ausgetrocknete Lagunen sowie stark kontaminierte Böden und zerstörte Habitate zurück... Dafür haben "wir" mit unserem Hype für "umweltfreundliche" E-Autos aber ein herrlich reines Gewissen!
    ..die Auswirkungen der extrem angestiegenen Kupferproduktion ist dabei noch gar nicht berücksichtigt...
    Kein Gemecker eines verbitterten, alten Mannes - einfach nur die andere Seite ein und derselben Medaille...

auf der Minenpiste hinter der Laguna de los Aparejos
auf der Minenpiste hinter der Laguna de los Aparejos

der 2. Paß mit 4.658 m liegt vor mir
der 2. Paß mit 4.658 m liegt vor mir

..und erneutes Warten auf eine weitere
                        Kolonne mit Lithium
..und erneutes Warten auf eine weitere Kolonne mit Lithium

Nachdem ich wieder freie Bahn habe, steigt die Piste abenteuerlich steil in die Höhe... über den nächsten Paß mit jetzt schon 4.658 m und später über einen dritten mit 4.756 m!
    Nach fast 80 Kilometern Fahrt muß ich die Minenpiste verlassen und weiter über eine "normale" und damit abartig üble WellblechpisteWissenswertes über 'Wellblechpisten' siehe weiter unten... bis zu meinem heutigen Ziel, der Laguna Azul, holpern - auf der Höhe von 4.492 Metern!
    Selbst das bekannte Matterhorn in den Alpen hätte mit seinen 4.478 m bequem unter meinem Bett Platz und für den Eiger mit seiner berühmten Nordwand müßte ich weit den Hang hinunterschauen, um ihn mit seinen 3.967 Metern als kleinen Hügel weit unten überhaupt noch sehen zu können.
    Sofort bei meiner Ankunft werde ich von einem Einheimischen begrüßt! Ein Fuchs läuft direkt zum Wanderer und schaut mich neugierig und erwartungsvoll an! Das Tier hat anscheinend die Nahrungsnische der Tourtouristen für sich entdeckt, die mit Pickup`s von Fiambala bis hierher gekarrt werden und für das Tier immer wieder etwas fressbares in ihren Rucksäcken finden. Jetzt, am Nachmittag, sind die Touris schon längst wieder auf dem langen Rückweg nach Fiambala und so kann mir das Tier seine ungeteilte Aufmerksamkeit schenken. Leider erlauben meine drastischen Sparmaßnahmen, die sich mittlerweile auch auf meine knapp gewordenen Lebensmittel beziehen, keine Leckerlis für das Tier und schon nach kurzer Zeit hat er mit seiner Erfahrung begriffen, daß bei mir nichts zu erwarten ist...

Wellblechpiste, das gefürchtete ripio in Südamerka, was is`n das eigentlich? Das ich gerne `mal den "Oberlehrer" raushängen lasse, ist ja schon bekannt... In den bisherigen Törns habe ich genauso wie schon in Marokko, immer wieder Bilder dieser "Ekelpisten" gezeigt und mich auch ausgiebig darüber beschwert. Klar weiß auch jeder -sogar im entfernten Deutschland- irgendwie, was das ist. Wer aber baut eigentlich so einen Schwachsinn? Die Antwort: Wir selbst! ..mit unseren Fahrzeugen! Das Gewicht eines Fahrzeuges wird über die Reifen auf den Boden übertragen. Je nachgiebiger dieser ist, desto tiefer sinken die Reifen ein. Kleinste Unebenheiten im Untergrund lassen einen Reifen dann minimal nach oben hüpfen. Setzt er anschließend wieder auf dem Boden auf, drückt er einmal eine kleine Mulde in den Untergrund und schiebt durch seine Vorwärtsbewegung gleichzeitig eine ebenso kleine Bodenwelle vor sich auf. Jeder Reifen von jedem Auto, das wieder über diese Stelle fährt, verstärkt diese Mulden- und Wellen durch das Hüpfen seiner Reifen bei jeder einzelnen Überfahrt. Damit haben wir die Ursache des ganzen Übels!
    Jetzt kommt noch ein weiterer physikalischer Effekt hinzu, der der Eigenschwingung oder -frequenz und Resonanz! Genauso wie ein elastischer Ball der auf den Boden fällt, noch mehrfach in die Höhe springt, genauso hüpft ein gefedertes Rad nach dieser allerersten, initialen Welle, ebenfalls minimal nach und erzeugt auf diese Weise die Grundlage für die nächsten Wellen... und jedes weitere Rad und jedes weitere Fahrzeug verstärken die Wellen! Voilá, wir haben unsere Wellblechpiste!
    Noch eine ganz kleine Zusatzlektion: PKW`s, besonders die geliebten Pickup`s der Touranbieter, rasen oft mit 40 - 60 km/h über das mörderische Wellblech. Bei dieser Geschwindigkeit haben die gefederten Räder überhaupt keine Zeit mehr, vollständig in die Mulden der Pisten abzutauchen und die ganzen Schläge einzustecken. Für jeden im Fahrzeug wird das Gedröhn zwar unerträglich, die Vibrationen aber halten sich durch ihre geringere Amplitude (durch die hohe Geschwindigkeit steigt die Frequenz (Anzahl der Schwingungen pro Sekunde) und die Amplitude, die Schwingungshöhe sinkt, weil die Reifen nicht mehr vollständig in die Mulden eintauchen) in Grenzen und die extreme Beanspruchung des gesamten Fahrzeugs interessiert niemanden wirklich - ist im Preis der Tour einkalkuliert.
    Bei einem LKW wie dem Wanderer sieht die Sache allerdings etwas anders aus. Im Gegensatz zu einem PKW hat ein LKW keine Einzelradaufhängung! Hier wird eine gesamte Achse einschließlich der Räder mit einem Gewicht von zusammen hunderten von Kilogramm durch das Wellblech in Schwingung versetzt... mit allen Konsequenzen. Dazu kommt noch, daß ich als Fahrer in 2 bis 3 Metern Höhe sitze. Jede Bewegung eines Rades überträgt sich maßstabsgetreu in diese Höhe! Man braucht sich nur einen 3-m-langen Stock vorzustellen, den man in der Hand hält: Jede kleine Bewegung der Hand erzeugt einen riesigen Ausschlag am Ende dieses Stocks...

der Wanderer vor den 6.000-ern an der
                      Laguna Azul
der Wanderer vor den 6.000-ern an der Laguna Azul

mein Begrüßungskomitee
mein Begrüßungskomitee

rwartungsvoll schaut der Fuchs auf
                        den Wanderer
erwartungsvoll schaut der Fuchs auf den Wanderer

    Ach, by the way, was ich noch einmal sagen wollte: Der Wanderer kennt das ja schon, daß die Südamerikaner von ihm total begeistert sind und ihn muy lindo, also sehr schön, finden... Das es mir genauso geht, sieht Man(n)/Frau natürlich auch an meinen vielen Bildern auf diesen Seiten... Klar würde ich gerne auch `mal ein professionelles Germany’s Next Topmodel an exponierter Stelle abbilden, leider habe ich auf meinem Beifahrplatz nur einen Galgen! Natürlich nicht für mich, sondern nur, um das Ersatzrad vom Dach zu fieren...smiley_zwinkern
    Nach dreieinhalb Stunden Pistenfahrt im Hochgebirge bin ich schon wenige Minuten nach meiner Ankunft wieder mit meinen Wanderschuhen und der Kamera unterwegs, um das beeindruckende Panorama der 6.000-er vor der Laguna Azul in mich, äh, und den Speicherchip der Kamera, aufzunehmen...

    Panoramabild (Bedienung)HandyVerbot
öffnen des Panoramas mit Mausklick
verschieben: linke Maustaste drücken UND halten - dabei verschieben
schließen des Panoramas mit ESC oder Doppelklick
- die Laguna Azul - winzig klein ist am gegenüberliegenden, rechten Ufer der Wanderer noch zu sehen...


mein neuer Stellplatz an der Laguna Azul in 4.492 Metern
                      Höhe...
mein neuer Stellplatz an der Laguna Azul in 4.492 Metern Höhe...

..vollkommene Abgeschiedenheit
..vollkommene Abgeschiedenheit

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es geht weiter...

..am nächsten Morgen verlasse ich bereits wieder die Laguna Azul. Das erste Zwischenziel ist der Balcón del Pissis, ein nur wenige Kilometer entfernter Mirador (Aussichtspunkt) mit beeindruckender Sicht auf die umliegenden Lagunas. Danach geht es über die Laguna Negra weiter bis zum äußersten Ende der Piste an der Laguna Verde.
    Vorher natürlich noch das Video mit der heutigen Fahrt zur Laguna Azul:

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hier geht`s weiter mit der Laguna Verde