Du bist hier: Global-Wanderer > Reisen > Südamerika > Inhaltsverzeichnis > 4. Törn > San Pedro de Atacama
Lupealle Bilder können -wie gehabt- mit einem Mausklick vergrößert und wieder geschlossen werden

San Pedro de Atacama

Satellitenbild der Anden um San
                        Pedro de Atacama
Satellitenbild der Anden um San Pedro de Atacama

Nach der atemberaubenden Fahrt mit dem Wanderer zu den Feldern aus Büßerschnee und dem ALMA auf dem Chajnantor-Plateau in über 5.000 Metern über dem Meeresspiegel in der chilenischen Atacama, hat mir das Universum im Gegenzug wieder in den Hintern getreten - der Anlasser vom Steyr tut`s nicht mehr! Mit Hilfe einer Werkstatt haben wir ihn ausgebaut und sofort den Grund für sein Dahinscheiden gefunden: Das Gehäuse in dem sich der Magnetschalter befindet, ist mit einem O-Ring zum Anlasser abgedichtet. Dieser Dichtring war gerissen und schaute als lustige Girlande aus seiner Nut heraus. Das wäre ja noch nicht so schlimm gewesen, wenn sich nicht absolut genau über dieser Stelle die Schelle eines Kühlwasserschlauches gelockert hätte und Kühlerwasser von dort auf den Anlasser und in ihn hinein getropft wäre...
Als wir den Anlasser dann ausgebaut und auf das Vorderad gewuchtet haben, lief diese Brühe (rechts im Bild) heraus... In der Felge sieht man noch den Ursprung: Das einstmals gelb-grün-leuchtende Kühlerwasser ist durch den Kohleabrieb im Anlasser zu einer schwarz-grau-grünen, den Strom leitenden und Kurzschlüsse verursachenden Brühe mutiert!
    In der Werkstatt haben wir den Anlasser dann in einen Schraubstock eingespannt und an 24 Volt angeschlossen - das Ergebnis: Er, der Anlasser, tut`s zwar noch, nicht aber der Magnetschalter, der dafür sorgt, das das Antriebsritzel in das Schwungrad des Motor eingekuppelt und nach dem Start des Motors auch wieder ausgekuppelt wird. Da DAS in der kleinen Werkstatt nicht mehr repariert werden konnte, gab`s nur noch eins, der Anlasser mußte nach Calama, in die größere, 100 km entfernte Hauptstadt der Provinz El Loa in eine Fachwerkstatt...
    Ich sitze also mit einem unbeweglichen Wanderer in San Pedro de Atacama fest!
schwarz-grau-grüne, den Strom leitende und
                    Kurzschlüsse verursachende Brühe aus dem Anlasser
schwarz-grau-grüne, den Strom leitende und Kurzschlüsse verursachende Brühe aus dem Anlasser
das arme Opfer - der alte, in einer Mischung aus Kühlmittel und Graphit geflutete Magnetschalter
das arme Opfer - der alte, in einer Mischung aus Kühlmittel und Graphit geflutete Magnetschalter
Es hätte mich wesentlich schlimmer erwischen können! Den Kühlmittelverlust hatte ich schon auf der Lagunenroute bemerkt... Da er aber sehr gering und die Leck-Stelle (bei eingebautem Anlasser) nicht sichtbar war, habe ich`s vor mir hergeschoben... Hätte der Anlasser bereits auf der Lagunenroute seinen Dienst eingestellt... puh, ich möchte gar nicht darüber nachdenken...
    Nun liegt er also in Calama, mitten in Chiles größtem Bergbauzentrum zur Kupfergewinnung (Escondida- und Chuquicamata-Mine - die größten Tagebau-Minen der Welt) und dort gehört die Reparatur von schweren LKW`s und anderen Bergbaumaschinen zum Tagesgeschäft. Ich bin also guter Dinge und nach einer Woche kommt mein Anlasser repariert und mit einem neuen Magnetschalter versehen, zurück.

Du bist hier: Global-Wanderer > Reisen > Südamerika > Inhaltsverzeichnis > 4. Törn > San Pedro > Andes Nomads
Lupealle Bilder können -wie gehabt- mit einem Mausklick vergrößert und wieder geschlossen werden

Andes Nomads

Ich stehe mit dem Wanderer etwas südlich von San Pedro de Atacama auf dem Campingplatz Andes Nomads und versuche zum tausendsten mal zu begreifen, wo ich hier bin und wie mich mein Leben an diesen Ort und in diese Zeit gebracht hat. Mein Verstand sonnt sich in seiner Überheblichkeit und verschafft mir mit Leichtigkeit jede beliebige Folge von Entscheidungen, die mich genau hierhin geführt hat. Meinen Gefühlen geht es jedoch völlig anders. Ich erinnere mich schmunzelnd daran, wie ich als 10-Jähriger immer und immer wieder in den Seiten meines Diercke Weltatlas geblättert habe um die Orte zu finden, von denen Alexander von Humboldt oder irgendwelche fiktiven Abenteurer im letzten Roman erzählt haben. Die Atacama gehörte schon damals zu diesen exotischen und geheimnisumwitterten Orten auf unserer Erde, die ich mit meinem Zeigefinger und einem Gefühl von Faszination und Ehrfurcht umrundet habe. Als "großer Entdecker" war es natürlich immer ein Wunsch, selbst einmal in dieser trockensten aller Wüsten auf unserer Erde zu sein. Die Sehnsucht, die ich damals gespürt habe, ist nie vergangen, mußte sich aber immer den Anforderungen eines "erwachsenen" Lebens und seinen Karte der Atacama Einschränkungen unterwerfen. Das ich jetzt, in der Nähe eines Ortes, dessen Name allein schon allen Zauber meiner kindlichen Vorstellungen enthält, San Pedro de Atacama, auf einem Stein sitze, den Pazifik 200 Kilometer in meinem Rücken und die Cordillera de los Andes unmittelbar vor mir, ist immer noch so unwirklich wie ein Traum. Der riesige Vulkan Licancabur (siehe auch Laguna Verde), liegt direkt vor mir. Wandere ich mit meinen Augen nach links und rechts, sehe ich allein in meinem Blickfeld weitere 10 Vulkane, während sich tief unter mir die pazifische Nasca-Platte mit der doppelten Geschwindigkeit von wachsenden Fingernägeln unter die kontinentale Platte schiebt und dabei dieses längste Gebirge der Welt, die Anden, immer weiter in die Höhe hebt.

Bild Atacama: Wikipedia, CC BY-SA 3.0

der Wanderer auf Andes Nomads - im Hintergrund der LicancaburBeim Duschen auf Andes Nomads muß ich darauf achten, meine feuchten Lippen nicht mit der Zunge zu "trocknen"! Das Wasser ist fast so salzig wie die Ostsee...
    Nach dem Spülen meines Geschirrs muß ich jedesmal  mit meinem Trinkwasser aus dem Tank nachspülen, sonst habe ich nach nur einer Minute salzige, weiße Krusten und Ränder an meinen Töpfen und Tassen...
    In der -im wahrsten Sinn des Wortes- staubtrockenen Wüstenluft kann ich dagegen auf mein Deo verzichten - nichts fängt an zu müffeln! ..nicht einmal die Socken, selbst wenn ich einen ganzen Tag bei einem Motorradausflug in meinen Turnschuhen, äh, das heißt ja heute wohl Sneakers..., gesteckt habe.
    Die mittags senkrecht über mir stehende Sonne brennt so unbarmherzig auf das ausgetrocknete Land und mich herunter, daß jeder Schatten heiß ersehnt ist. 34° im Schatten und 46° in der Sonne habe ich gemessen - und der Sommer hat noch nicht einmal angefangen!
    Nachts kühlt es hier in einer Höhe von immer noch fast zweieinhalbtausend Metern dagegen auf herrlich erfrischende Temperaturen von unter 10° ab.
    Während ich diese Zeilen schreibe, plärren deutsche Weihnachtsschnulzen über das Internetradio leise aus den Lautsprechern meines Laptops während ich durch das Heckfenster vom Wanderer auf den sonnen- und Lavaverbrannten Licancabur sehe... was für eine Welt...

>
auf Andes Nomads - der 'Bohrturm' in der Bildmitte ist übrigens ein Aussichtsturm
auf Andes Nomads - der 'Bohrturm' in der Bildmitte ist übrigens ein Aussichtsturm

blühende
                      Wüste - aber nur in der Nähe vom Pool...blühende Wüste - aber nur in der Nähe vom Pool...

Wasser in der Wüste - ein Paradies für Vögel und LibellenWasser in der Wüste - ein Paradies für Vögel und Libellen
morgentlicher Besucher am Wanderer
morgentlicher Besucher am Wanderer
..natürlich verbringe ich meine Zeit in San Pedro nicht nur am Pool oder mit dem Lecken meiner Wunden... zum Glück gibt`s noch meine Yam und in der Umgebung sehr vieles zu entdecken! Allen voran das chilenische Tal des Todes (Death Valley), das Valle de la Muerto, auch Marstal genannt und natürlich das berühmte Valle de la Luna, das Mondtal!

Du bist hier: Global-Wanderer > Reisen > Südamerika > Inhaltsverzeichnis > 4. Törn > San Pedro > Valle de la Muerto
Lupealle Bilder können -wie gehabt- mit einem Mausklick vergrößert und wieder geschlossen werden

Valle de la Muerto

Als ich mich mit der Yam zum ersten Mal dem Valle de la Muerto, dem Tal des Todes, genähert habe, wälzten sich mehr als widersprüchliche Gefühle in mir! Da waren Erschrecken vor der kaum in Worte zu fassenden Fremdartigkeit dieser Landschaft und der mit vollkommender Stille laut schreienden und abstoßenden Lebensfeindlichkeit. Nicht die allerkleinste Pflanze konnte in diesen surrealen Bergen, Felsen, Spalten und Erosions-rillen aus verborgener Lake, kristallisiertem Salz, Gips und Schwefel leben. Keinerlei Bewegung durch irgendwelche Tiere war zu sehen und selbst der Wind hatte keine Chance, in die engen Schluchten der Felsen einzutauchen. Lediglich die senkrecht über mir stehende Sonne brannte unerbittlich in die erstarrte, tote Mischung aus Felsen, Kristallen und etwas, was sich wie getrockneter, bröckeliger Lehm anfühlte. Gleichzeitig sind diese engen und steilen Canyons trotz ihrer erschreckenden Ausstrahlung wunderschön! Ich kann es nicht fassen, mit welcher Kreativität die Natur derartige Landschaften formen kann.

verstörende,
                      abstoßende, surreale Schönheit - das Valle de la Muerteverstörende, abstoßende, surreale Schönheit - das Valle de la Muerte

erst aus der Nähe zeigen sich die wahren Dimensionen... rechts unten eine Gruppe von Menschen...erst aus der Nähe zeigen sich die wahren Dimensionen... rechts unten eine Gruppe von Menschen...
der 'Weg' ist eine knirschende Mischung aus Salz, Gips und Schwefel mit einer braunen Salzlake unter seiner Oberflächeder 'Weg' ist eine knirschende Mischung aus Salz, Gips und Schwefel mit einer braunen Salzlake unter seiner Oberfläche

immer tiefer führt der
                        'Weg' in die zerrissene Landschaft des Valle de la                        Muerteimmer tiefer führt der 'Weg' in die zerrissene Landschaft des Valle de la Muerte

in den engen Schluchten des Valle de la Muerte - im Hintergrund der alles überragende Vulkan Licancabur
in den engen Schluchten des Valle de la Muerte - im Hintergrund der alles überragende Vulkan Licancabur

in einer
                      der vielen, tiefen Höhlen am Ende einer der Schluchtenin einer der vielen, tiefen Höhlen am Ende einer der Schluchten

ausgetrockneter Boden in der Höhleausgetrockneter Boden in der Höhle

Du bist hier: Global-Wanderer > Reisen > Südamerika > Inhaltsverzeichnis > 4. Törn > San Pedro > Valle de la Luna
Lupealle Bilder können -wie gehabt- mit einem Mausklick vergrößert und wieder geschlossen werden

Valle de la Luna

War das Valle de la Muerte (Tal des Todes), auch Valle de la Marte (Marstal) genannt, an Fremdartigkeit und dem Gefühl, sich wirklich auf einem anderen Planeten zu befinden, kaum noch zu überbieten, ist das Valle de la Luna, das Mondtal, noch einmal eine Klasse für sich. Der augenfälligste Unterschied ist im Gegensatz zu den engen Schluchten des Muerte, hier jedoch seine Weite und die unfaßbaren Aussichten auf die surreale Landschaft aus zerrissenen und gefalteten Bergen sowie den riesenhaften Sanddünen. Wie überall in der Atacama, liegt die bewegte geologische Gegenwart und Vergangenheit unmittelbar vor den Augen und steht allein damit schon in krassem Gegensatz zu unserer menschlichen Intuition, die Welt um uns herum als unbeweglich und statisch zu empfinden. Unser, im Vergleich zu den geologischen Prozessen, viel zu kurzer Einblick in die Dynamik der hier ablaufenden Prozesse, wird hier aber Lügen gestraft. Gesteinsschichten zeigen wie ein zusammengeschobenes Tischtuch die unerbittliche Kraft der aktiven, geologischen Veränderungen unter unseren Füßen und durch Erosion direkt vor unseren Augen. Die Natur hat in ihrer kreativen Kraft erneut eine an Außergewöhnlichkeit kaum zu überbietende und einmalige Landschaft geformt.
    Auch das Valle de la Luna hatte bereits Besuch der US-amerikanischen NASA. Etliche Protypen, darunter die Mars-Rover, wurden unter den hier herrschenden, extremen Bedingungen aus Trockenheit, Hitze und Bodenbeschaffenheit ausführlich getestet.

Ruta vom Valle de la Muerte (Einfahrt rechts unten) zum Valle de la Luna
Ruta vom Valle de la Muerte (Einfahrt rechts unten) zum Valle de la Luna

Auch bei meinen Besuchen mit der Yam im Valle de la Luna konnte ich die hier herrschenden, extremen Bedingungen hautnah fühlen! Die Sonne steht wieder genau senkrecht über mir und mein eigener Schatten reicht nicht einmal aus, um meine Füße ein wenig abzudecken. Ohne jeden Strauch, ohne jeden Baum, sucht man vergebens nach einem winzigen schattigen Plätzchen. Bei weit über 40° reichen meine beiden Trinkflaschen im Fotorucksack gerade `mal bis zum Mittag.
    Ich bin gefragt worden, wie denn die Sonne senkrecht über mir stehen kann, obwohl ich doch noch 2.000 km südlich des Äquators bin? Ohne jetzt auf die verwirrende Begriffe wie Drehimpulserhaltung und Ekliptik einzugehen, ist die Antwort eigentlich sehr leicht. Wir alle haben schon gehört, das unsere Erdachse, um die wir uns drehen, nicht "senkrecht" zur Ebene der Bahn um die Sonne steht, sondern geneigt ist. Wie bei einem Kreisel, der sich selbst nachdem er angestoßen wurde, wieder in seine ursprüngliche Lage zurück orientiert, ist auch die Neigung der Erdachse bei der jährlichen Bewegung der Erde um unsere Sonne, stabil! Die Achse zeigt immer in die gleiche Richtung, egal wo sich die Erde gerade auf ihrer Bahn um die Sonne befindet - nämlich auf den Polarstern, der seinen Namen genau aus diesem Grund bekommen hat.
    In der kleinen Skizze sieht man daher, daß, je nach Jahreszeit, also der Position der Erde auf ihrer Bahn, einmal die Nordhalbkugel auf die Sonne "zeigt" während die Südhalbkugel abgewand ist. Ein halbes Jahr später ist es genau umgekehrt. Das ist der Grund, warum im Sommer die Sonne "hoch am Himmel" steht und im Winter eben wesentlich "niedriger". Entscheidend ist jetzt, daß die "Kraft der Sonnenstrahlen" im luftleeren Weltall fast nicht schwächer wird, wohl aber bei ihrem Weg durch die Atmosphäre. Im Sommer haben sie nur einen "kurzen" Weg durch die Atmosphäre - es ist heiß... Im Winter ist der Winkel flach, der Weg lang und die Temperaturen sind entsprechend niedriger.
    Jetzt, während meiner Zeit in der Atacama, also Mitte Dezember, nähert sich der Sonnenstand dem "südlichen Wendekreis" und steht damit mittags senkrecht über mir.


Jahreszeiten in Abhängigkeit der Position der Erde auf ihrer Bahn um die Sonne
Jahreszeiten in Abhängigkeit der Position der Erde auf ihrer Bahn um die Sonne

Ruta nach Calama, auf die Rückseite des Valle de la LunaKlar, ich wäre nicht ich, wenn ich`s so wie alle machen würde... nämlich an der offiziellen Einfahrt zum Valle de la Luna... ich klopfe erst einmal an der Hintertür an. Also mit der Yam zu den Miradores, den Aussichts-punkten an der Ruta in Richtung Calama und dann zur Hintertür. Auf den Satellitenbildern habe ich nämlich eine Piste genau dorthin entdeckt und bin viel zu neugierig, was mich dort erwartet...
    ..und wieder einmal hat mein Bauchgefühl eine gute Entscheidung getroffen. Nach einigen Kilometern in absoluter Einsamkeit nähere ich mich immer mehr dem Massiv des Luna, lande zwar vor riesigen, hier zur Absperrung aufgeschütteten Felsen, die die weitere Fahrt ins Valle verhindern, nicht dagegen das Überklettern zu Fuß!
    Bald darauf komme ich wieder in eine völlig unwirkliche Landschaft mit skurrilen Schluchten und Felsformationen und bin dabei völlig ungestört von Besucherautos und ihren unvermeidlichen Staubfahnen. Fast zwei Stunden erkunde ich zu Fuß diese fremde Welt, bis mich die glühende Hitze und die tiefen Schluchten, die nicht einen einzigen Windhauch durchlassen, wieder zur Yam zurücktreiben. Hier gibt es zum Glück einige überhängende Felsen die wohltuenden Schatten spenden. Wieder einmal sitze ich noch lange Zeit auf den Felsen, genieße mein kühles Wasser aus den isolierten Trinkflaschen und kann diese unwirkliche Welt um mich herum mit allen Sinnen aufnehmen.

nach dem
                      Eingang ins Valle de la Luna auf der Westseite erwartet...nach dem Eingang ins Valle de la Luna auf der Westseite erwartet...

..mich wieder eine außergewöhnliche
                        Landschaft ohne jeden anderen Menschen, ohne Tiere, ohne                        Pflanzen..mich wieder eine außergewöhnliche Landschaft ohne jeden anderen Menschen, ohne Tiere, ohne Pflanzen

Skulpturen wie aus einer anderen Welt
Skulpturen wie aus einer anderen Welt


Wie soll ich das nur machen? Alle doppelten oder schlechten Bilder sind schon längst gelöscht! Es bleiben immer noch 158 aus dem Valle übrig. Nach zweimaliger Auswahl sind`s für den GlobalWanderer immer noch 48 Bilder und jedes davon ist bezeichnend für die überwältigende Fremdartigkeit und Schönheit des Valle de la Luna. Klar, ich muß weiter aussortieren aber bei jedem einzelnen Bild habe ich das Gefühl, daß genau dieses doch auf gar keinen Fall fehlen darf um diese außerirdische Welt zu zeigen! Dieses Tal hat so viele Gesichter, eines davon unterschiedlicher als das andere...welche kann ich denn jetzt zeigen? ..und was kommt bei euch an, die ihr mit jedem Bild nur einen winzigen Ausschnitt aus dieser überwältigenden Wirklichkeit seht? "Boah ey, noch so`n Felsen...". Ich weiß in diesem Moment noch nicht, wie ich aus dieser Falle herauskomme...

mit der Yam ins Valle de la Lunamit der Yam ins Valle de la Luna

..durch eine unwirkliche
                        und bizarre Welt aus Sand, Salz und Felsen..durch eine unwirkliche und bizarre Welt aus Sand, Salz und Felsen
surreale
                      Kontraste aus Stein und Wolkensurreale Kontraste aus Stein und Wolken

wären da nicht die Piste
                        und der blaue Himmel, könnte ich auch auf dem Mars                        sein...wären da nicht die Piste und der blaue Himmel, könnte ich auch auf dem Mars sein...
Aufstieg
                      zur Duna Mayor, der 'großen Düne' in weichem Sand und                      glühender SonneAufstieg zur Duna Mayor, der 'großen Düne' in weichem Sand und glühender Sonne

Duna Mayor
Duna Mayor
unbegreifliche Kräfte der Natur haben diese Formen erschaffenunbegreifliche Kräfte der Natur haben diese Formen erschaffen

spektakuläre und fremdartige Formationen aus einer anderen Weltspektakuläre und fremdartige Formationen aus einer anderen Welt

die große Düne - Duna Mayor
die große Düne - Duna Mayor

Du bist hier: Global-Wanderer > Reisen > Südamerika > Inhaltsverzeichnis > 4. Törn > San Pedro > weiter

es geht weiter...

Nach genau vier Wochen in San Pedro de Atacama, nach außergewöhn-lichen Ausflügen auf das Chajnantor Plateau zum Array von ALMA und Feldern mit Büßerschnee, nach den Valles de la Muerte und de Luna, geht die Fahrt jetzt, am 18. Dez. `25 weiter. Die nächsten Ziele sind eine monumentale Skulptur mitten in der Wüste und danach die größten Teleskope, die auf unserer Erde gebaut worden sind, das VLT auf dem Cerro Paranal und das ELT auf dem Cerro Armazones!

    Wie schon üblich, zuvor noch das Video der Zeit in und um San Pedro mit den Valles de la Muerto und Luna - mit zehn Minuten fast schon ein abendfüllender Dokumentarfilm...

Dieses Video liegt in FullHD vor
Vergrößern des Videos auf Vollbild durch Doppelklick


demnächst geht`s hier weiter mit dem nächsten Teil im Abenteuer PanAmericana