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Höhenluft statt Meeresgischt

Routenkarte-2025-12-31 aktuelle, zoombare Routenkarte des 4. Törns, Stand min. 12.02.2026 oder neuer

Freitag, 6. Feb. `26, mit einer großen Träne im Auge habe ich in Caldera Abschied vom Pazifik und weiter im Landesinneren, bei Copiapó, auch von der PanAmericana genommen. Seitdem geht es wieder in die schwindelerregenden Höhen der Anden. Nach den ganzen Wochen auf Meereshöhe muß ich mich natürlich wieder für die fast 5.000 Meter, die mich erwarten, anpassen! In fast 3.000 Metern Höhe suche ich mir meinen ersten Stellplatz für zwei Nächte. Es folgen weitere Stationen auf 3.600 und 3.800 Metern, bevor ich den Sprung bis an die Laguna Verde auf über 4.400 Meter über dem Meeresspiegel angehe.
    Übrigens: Das Hintergrundbild auf dieser Seite ist die Salzoberfläche auf dem Salar de Maricunga.

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in fünf Tagen auf 5.000 Meter... Quebrada Vicuñita

Na ja, etwas reißerisch, es werden nicht ganz 5.000 Meter Höhe und auch die Tage hängen ein winziges bischen von der "Zählweise" ab... Doch der Reihe nach: Nachdem ich mich von Gabriel und mit einer dicken Träne im Augenwinkel vom Pazifik verabschiedet habe, geht die Fahrt über Caldera und danach geradewegs nach Osten, hinein in die Hochanden. Kurz vor der Stadt Copiapó muß ich auch endgültig die Ruta 5, die PanAmericana, verlassen. Nach der grausamen Stadtdurchfahrt mit tief hängenden Ästen, noch tiefer hängenden Kabelbündeln, die nur noch Zentimeter über dem Wanderer baumeln, nach dichtem Verkehr, vielen Ampeln, teilweise engen Straßen, den heiß geliebten Lomadas (den Bodenwellen) und einem letzten Besuch in einem Supermarkt um die Vorräte aufzustocken, bin ich dann endlich auf dem Weg zum Paso de San Francisco. Bis dahin erwarten mich nur noch absolute Einsamkeit und Abgeschiedenheit, wüstenhafte Trocken-heit, lange 272 Kilometer und mehrere tausend Höhenmeter bis zum Paß. Immer wieder machen Schilder darauf aufmerksam, daß die nächste Möglichkeit zum Tanken erst wieder in Argentinien, in Fiambala, in einer Entfernung von ca. 400 (!!!) Kilometern kommt...
    Ganz langsam und anfangs fast unmerklich, steigt die gut ausgebaute Straße für lange 100 Kilometer immer weiter an, bis mein Navi gerade `mal 1.500 Meter Höhe verzeichnet. Urplötzlich und ohne jede Vorwarnung, rücken die Straßenränder vor den Wänden der Berge vor mir aber eng zusammen, so das die Straße fast einspurig wird. Eine Kehre folgt jetzt bei steilem Anstieg der nächsten und die Felswände ragen direkt neben mir senkrecht in die Höhe. Dazu kommt jetzt der grauenhaft schlechte Zustand der Fahrbahn mit tiefen Löchern und Steinen bis hin zu kleinen Felsbrocken, die irgend ein Troll wohl aus Spaß nach unten geworfen hat. Im dritten Gang quäle ich mich mit 15 Stundenkilometern langsam weiter in die Höhe.
    Irgendwann wird das Tal wieder breiter und die Ruta gleichzeitig besser. An einen Stellplatz zum Akklimatisieren an die Höhe, ist aber weiter nicht zu denken. Über 200 Kilometer nachdem ich den Pazifik verlassen habe, finde ich in der Quebrada Vicuñita endlich ein breites Seitental und einen absolut ruhigen Platz für die Nacht - auf 2.944 Metern über dem Meeresspiegel! Da mein Platz wunderschön und weitläufig gelegen ist -meinem wieder einmal treffsicheren Bauchgefühl sei Dank- bleibe ich auch noch am nächsten Tag hier stehen. Immerhin habe ich in einem Satz fast 3.000 Höhenmeter gemacht und will meinem Körper genug Zeit geben, sich wieder an die Höhe anzupassen. Zu oft habe ich in den letzten Monaten andere Overlander getroffen, die mit grausamen Kopfschmerzen, quälender Übelkeit und regelrechten Erstickungsanfällen zu kämpfen hatten...

der Wanderer in der Quebrada Vicuñita
der Wanderer in der Quebrada Vicuñita

..einsamer und abgeschiedener geht`s
                        kaum noch...
..einsamer und abgeschiedener geht`s kaum noch...
der nächste Ort zurück ist fast 150 Kilometer entfernt, der nächste Ort vor mir 250 Kilometer!

Weil`s so "schön" ist, möchte ich euch diese beiden Bilder nicht vorent-halten... Sie geben einen guten Eindruck davon, was etliche Wochen lang mit dem armen Wanderer an der chilenischen Pazifikküste passiert ist! Der fast immer vom offenen Ozean wehende Wind treibt die Gischt der Brandung weit auf`s Land und hat den armen Truck immer dicker mit einer Salzkruste überzogen...

meine
                      Solarpanels auf dem Dach sind mit einer festen Salzkruste                      überzogenmeine Solarpanels auf dem Dach sind mit einer festen Salzkruste überzogen

..keine Wolken am Himmel, sondern Salz
                        beim Blick durch meine Dachluke...
..keine Wolken am Himmel, sondern Salz beim Blick durch meine Dachluke...

Die Unterschiede zur Küste des Pazifik`s am Morgen sind schon etwas besonderes! Konnte ich heute Morgen noch in T-Shirt & Shorts in der heißen Sonne herumlaufen, weht jetzt ein schneidender Wind bei deutlich abfallenden Temperaturen und für die Nacht muß ich seit langen Wochen auch wieder meine "Winterdecke" herauskramen. Dafür ist der Sternenhimmel bei meinem üblichen, letzten Gang vor dem Schlafengehen, wieder absolut überwältigend. Dick eingemummelt sitze ich noch lange auf meiner Treppe und schaue in das unfaßbare Meer aus den Abermilliarden Sternen unserer Milchstraße. Immer wieder wandert mein Blick, angefangen beim Kreuz des Südens am Horizont über den Bolsa Negra, einer riesigen Dunkelwolke aus Gas und Staub, zu den beiden Magellan`schen Wolken, dem Orion, den Hyaden bis hin zu den Plejaden am entgegengesetzten Horizont - ein überwältigendes Panorama, das zu beschreiben, mir die angemessenen Worte fehlen.

Sternenhimmel direkt über dem südlichen Horizont
Sternenhimmel direkt über dem südlichen Horizont

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Mina Ruta 31

Zwei Tage nach meinem Abschied vom Pazifik, starte ich den Steyr wieder, während er mit leichter Unwilligkeit darauf aufmerksam macht, daß er anscheinend zu wenig Luft zur Selbstentzündung des eingespritzten Diesels bekommt. Zum Glück kennt er meine Eskapaden schon und weiß, daß er mit Meckern nicht weiter kommt. Dennoch kann er`s nicht lassen, seinen Unmut mit einer dicken schwarzen Wolke aus dem Auspuff zu kommentieren.
    Heute geht die Fahrt gerade `mal 32 Kilometer, dafür aber satte 700 Höhenmeter weiter hinauf. Aus dem Fahrerhaus sehe ich links von mir eine Piste, die sich weiter auf einen Hang schlängelt und bald darauf hinter einem Hügel verschwindet. Diesmal meldet sich mein Bauch mit einem deutlichen "Heureka" während meine Erfahrung sagt, daß das tatsächlich etwas werden könnte. Einige hundert Meter später wende ich den Wanderer und fahre zurück zu meiner Entdeckung... Volltreffer! Ich habe eine verlassene Mine mit nur wenigen Hinterlassenschaften entdeckt, stehe in einer spektakulären Umgebung, nur wenige hundert Meter von der Ruta entfernt, aber vollkommen uneinsehrbar und selbst ein Güterzug, der hier nachts durchdonnern würde, könnte mich nicht stören!
    Schon bei der Ankunft auf meinem Platz habe ich farblich sehr auffällige, strukturierte, wie Ausbisse erscheinende "Felsen" im Wüstenboden entdeckt. Bei meinem anschließenden Fotorundgang mußte ich die seltsamen Strukturen natürlich sofort untersuchen und der alte Bergmann ist dann nach einiger Überlegung -auch unter Betrachtung der wenigen hinterlassenen Strukturen- zu einer ziemlich schlüssigen Erklärung gekommen: Hier, an diesem Ort, gab es keinen Minenbetrieb, sondern geologische Unter-suchungen! Mit Hilfe von Kernbohrungen wurden Bodenproben aus dem Untergrund entnommen, die gezogenen Kerne anschließend in aufeinander folgenden Abschnitten hier abgelegt, damit die Geo- und Mineralogen entsprechende Proben zur Untersuchung entnehmen konnten.

mein
                      neuer Stellplatz (dahinter die Kernbohrungen) an der Mina Ruta 31 in 3.624 Metern Höhemein neuer Stellplatz (dahinter die Kernbohrungen) an der Mina Ruta 31 in 3.624 Metern Höhe

Beete aus abgelegten Kernen der Probebohrungen
Beete aus abgelegten Kernen der Probebohrungen

die Schatten um mich herum werden am Abend wieder länger
die Schatten um mich herum werden am Abend wieder länger

Während ich am Abend wieder voller Bewunderung und Faszination in den unfaßbaren Sternenhimmel schaue, bekomme ich einen fürchterlichen Schreck! Ein geisterhafter Schatten streift direkt vor meinem Gesicht vorbei! ..dann wieder und immer wieder... und dann kommt mir die Erleuchtung! Die schnellen Schatten sind Fledermäuse! Wenn sie unmittelbar vor meinem Gesicht vorbeiziehen, höre ich manchmal ganz leise ein Flap-Flap... Nach zwei Minuten haben sie mich anscheinend ausreichend gescannt, verlieren das Interesse und verschwinden wieder in der Nacht.

Montag Morgen, am 9. Feb. `26 - die Höhe von 3.624 Metern über dem Meeresniveau, zeigt jetzt deutlich ihre Wirkungen. Die Temperatur liegt mit 2,2° nur noch knapp über dem Nullpunkt und beim Naseschnaufen gibt`s das erste Blut! Schon auf der Lagunenroute in Bolivien habe ich Tante Google `mal danach gefragt und eine interessante Antwort bekommen, die ich hier mit meinen eigenen Worten wiedergeben möchte: Während der Blutdruck im Körper gleich bleibt, ist der äußere Luftdruck bereits dramatisch gefallen. Dazu kommt noch die kalte und trockene Luft, die die Nasenschleimhäute austrocknet und brüchiger werden läßt. Beim Naseputzen ist dann die Toleranzgrenze der Schleimhäute überschritten und die feinen Blutgefäße (Kapillaren) protestieren gegen die unzumutbare Belastung damit, daß sie aus Überforderung und sturer Bockigkeit eben platzen!

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Salar de Maricunga

Nicht nur meine Nase protestiert gegen die dünne Luft in dieser Höhe... der Wanderer erklärt sich prompt solidarisch und spielt ein wenig mit dem Gedanken, in Streik zu treten... Natürlich achte ich bei der Wahl meiner Stellplätze mit jedem zusätzlichen Höhenmeter erfahrungsgemäß auf die Erfüllung einiger Randbedingungen: Selbstverständlich soll die Aussicht aus meinem Panoramabüro beeindruckend sein! Gleichzeitig muß der Wanderer ausgerichtet sein, denn mit dem Kopf nach unten zu schlafen ist genauso unangenehm wie im Schlaf aus dem Bett zu rollen. Dann muß aber auch die Front des Steyr ziemlich gut nach Osten ausgerichtet sein, damit die  Morgensonne, sobald sie über die Berge gekrochen ist, die Front des Fahrzeugs bescheint und möglichst schnell und gut von den tiefen Nachttemperaturen befreit. Bei Temperaturen um oder unter dem Nullpunkt sind Motor- und vor allem die Getriebeöle so zähflüssig wie Honig. Zudem beginnt der Diesel im Tank, besser das darin enthaltene Paraffin, auszuflocken und Filter und Düsen zu verstopfen. Betätige ich dann den Anlasser des Motors, muß dieser mit dem durch den abgesunkenen Luftdruck auch niedrigerem Sauerstoffanteil im angesaugten Volumen klarkommen. Das alles bringt einen so massigen LKW-Diesel-Motor dazu, den Dienst verständlicherweise zu versagen...
    Als ich um Punkt 11 Uhr den Motor starte, dreht er in den ersten Sekunden nur langsam und schwerfällig, kommt dann aber wieder stotternd und schwarze Wolken (unvollständig verbrannter Diesel) ausstoßend auf Touren. Kaum läuft er rund, verschwinden auch die Wolken am Auspuff.
    So muß der Motor einige Minuten im Leerlauf tuckern (anders als ein PKW!), damit der Kompressor überhaupt genügend Luftdruck für die verschiedenen Systeme aufbauen kann und der Motor wenigstens etwas auf Temperatur kommen kann, bevor er belastet wird.

Einige Minuten später starte ich dann in die nächsten Höhenmeter. Anfangs noch bei moderater Steigung, zieht ein weiß-gelber Fluß unter mir vorbei (siehe Video), während gleichzeitig beißender Schwefel-Geruch in meine Nase dringt. Wieder einmal zeigt die vulkanische Erde unter mir deutlich ihre Spuren...
    Da ich bei der anstrengenden Fahrt auf den teilweise sehr unübersichtlichen oder engen Straßen nicht immer Gelegenheit habe mit dem Wanderer anzuhalten um "richtige" Fotos zu machen, sind die folgenden Aufnahmen Kopien von Video-Frames - die verminderte Qualität bitte ich daher zu entschuldigen...

beißender Schwefelgestank kriecht jetzt ins Fahrerhaus
beißender Schwefelgestank kriecht jetzt ins Fahrerhaus

Altura 4.000 m - die 4.000-er Marke
                        ist geknackt
Altura 4.000 m - die 4.000-er Marke ist geknackt

immer höher schrauben sich die
                        Serpentinen in die Berge
immer höher schrauben sich die Serpentinen in die Berge

Danach wird`s wieder richtig knackig! In steilen und engen Serpentinen quäle ich die 10 Tonnen vom Wanderer im 3. Gang in atemberaubender Landschaft bis auf 4.456 Meter in die Höhe! Nach diesem namenlosen Paß schlängelt sich die wieder sehr ruppige Straße durch immer enger zusammenrückende Felswände. Auf den saftigen Grünflächen schauen Vicuñyas wieder scheu auf das gelbe Monstrum und überlegen, ob wohl eine Flucht angesagt ist.
    Ein verwittertes Schild, Circuito Seismile (Gebiet der 6.000-er), zieht an mir vorbei und danach ein weiteres mit Caballo Muerto, also "totes Pferd". Als sich die enge Schlucht weiter öffnet, taucht vor mir die grellweiße Fläche des Salar de Maricunga auf. Mit jedem Meter, dem ich mich dem Salar (Salzsee) nähere, wird das Licht greller, bis ich wieder nach meiner Gletscherbrille kramen muß, um überhaupt richtig sehen zu können!

aus der Ruta ist jetzt ein schmales Band mit Teerdecke geworden
aus der Ruta ist jetzt ein schmales Band mit Teerdecke geworden

..ungewohnte Sicht nach hinten...
..ungewohnte Sicht nach hinten...

immer öfter tauchen jetzt auch wieder Vicuñas auf
immer öfter tauchen jetzt auch wieder Vicuñas auf
Papa, Mama & Kind Vicuña
Papa, Mama & Kind Vicuña

die letzten Kilometer auf dem Weg zum
                        Salar
die letzten Kilometer auf dem Weg zum Salar

..während das Tal immer schmaler wird
..während das Tal immer schmaler wird

Irgendwo am Salar finde ich dann eine Piste, die direkt an seinem Ufer vorbeiführt. Dort finden sich auch Spuren bis direkt an`s Ufer. Nach dem Testen der Festigkeit der braunen, verwitterten Salzkruste, traue ich mich mit meinem schweren Camion (LKW) bis ans Ufer und finde so wieder einmal einen perfekten Platz zum Stehen auf 3.808 Meter am Salar de Maricunga. Weit entfernt, am gegenüber liegenden Ufer, kann ich mit dem Fernglas bereits die Gebäude der chilenischen Grenzstation erkennen, die mich am nächsten Tag erwarten wird...
    Für den Rest des heutigen Tages habe ich aber wieder ausreichend Zeit, um mich weiter an die Höhe zu gewöhnen und große Fototouren zu machen. Über schmale, relativ fest erscheinende "Salzfahnen" betrete ich dabei sogar den eigentlichen Salar - natürlich mit meinen FlipFlops, um keine Schuhe mit der Salzlake des Salars zu fluten. Die Konsequenzen wären, wenn das Wasser am nächsten Tag verdunstet wäre, Klötze so hart wie Beton mit Schnürsenkeln, an denen man hochklettern könnte... zu retten nur noch mit einer Spülung aus jeder Menge Süßwasser und gerade das ist bei mir ja äußerst knapp!
    Bevor am Nachmittag der Wind wieder heftigste Böen produziert, kann ich sogar meine Drohne starten. Sie meckert während des Fluges zwar mehrfach über den zu starken Wind, hält aber tapfer durch! Erst die Landung mit der Annäherung an den Boden, wird zu einer abenteuerlichen Wackelpartie, bei der sie durch die extremen Böen immer wieder hin- und hergerissen wird...
    Später am Abend, bei jetzt wieder vollkommener Windstille, nehme ich mir wie immer jede Menge Zeit, um auf das unfaßbare und klare Band der Milchstraße zu schauen, die sich in absoluter Stille und scheinbarer Bewegungslosigkeit über das gesamte Himmelsgewölbe erstreckt!

mein Stellplatz am Ufer des Salar de Maricunga
mein Stellplatz am Ufer des Salar de Maricunga

Blick über den Salar - zwischen den beiden Hügeln ist die chilenische Grenzstation zu erahnen
Blick über den Salar - zwischen den beiden Hügeln ist die chilenische Grenzstation zu erahnen

    Panoramabild (Bedienung)HandyVerbot
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-  der Wanderer auf dem Salzufer vom Salar de Maricunga


das Ufer des Salar`s aus der Vogelperspektive - wie
                      die unwirkliche Kreation eines surrealistischen Malers
das Ufer des Salar`s aus der Vogelperspektive - wie die unwirkliche Kreation
eines surrealistischen Malers

Uferlinie des Salar de Maricunga
Uferlinie des Salar de Maricunga
erst aus der Nähe zeigt sich die filigrane, gewachsene
                      Struktur der Salzoberfläche
erst aus der Nähe zeigt sich die filigrane, gewachsene Struktur der Salzoberfläche

Kristallwachstum mit 'Wurzeln' wie Pilzfäden
Kristallwachstum mit 'Wurzeln' wie Pilzfäden

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es geht weiter...

..am nächsten Morgen, am Dienstag, dem 10. Feb. `26, überquere ich mit dem Wanderer den Salar de Maricunga und steuere die chilenische Grenzstation an. Nach fast drei Monaten in Chile, von fast 5.200 Meter auf dem Chajnantor Plateau bis auf Meereshöhe an den Küsten des pazifischen Ozeans...
    Nach den Grenzformalitäten liegen noch fast 140 Kilometer Fahrt und weitere 600 Höhenmeter bis zu meinem nächsten Ziel auf dem Weg zum Paso de San Francisco, der Laguna Verde, vor mir.
    Vorher natürlich noch das Video der letzten Tage mit den Eindrücken der Fahrt vom Pazifik bis in die Hochanden:

Dieses Video liegt in FullHD vor
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hier geht`s weiter mit dem zweiten Teil der Fahrt zum Paso de San Francisco